{"id":210,"date":"2011-04-18T07:18:14","date_gmt":"2011-04-18T06:18:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weilicheskann.de.ki\/?p=210"},"modified":"2011-04-18T07:18:14","modified_gmt":"2011-04-18T06:18:14","slug":"bald","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/weilicheskann.de\/?p=210","title":{"rendered":"Bald"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es ist dunkel. Es ist kalt. Ich wei\u00df nicht, wo ich bin. Wei\u00df nicht, wo ich herkomme. Wei\u00df nicht, wo ich hin will. Ich wei\u00df es nicht. Nicht, was ich bin, nicht, wo ich bin, noch wohin ich muss. Es zieht. Es zerrt. Es schmerzt. Was kann ich tun? Was nur, was bleibt mir zu tun?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was nur, was kann ich tun, au\u00dfer abzuwarten und weiter Stand zu halten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch sind meine Glieder m\u00fcde und schwer. Kaum kann ich mich aufrecht halten. Kaum stehen. Kaum aufrecht meinem Gegner entgegen treten. Sie kaum aufrecht erwarten, diese D\u00e4monen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch was soll ich tun. Ich kann nicht mehr, als weiter k\u00e4mpfen. Wei\u00df ich doch, dass ich k\u00e4mpfen muss. K\u00e4mpfen f\u00fcr dich. F\u00fcr uns. Ich darf nicht aufgeben. Ich darf nicht untergehen. Ich muss standhalten. Standhalten f\u00fcr dich. Daf\u00fcr, dass ich dich wieder sehen darf. Dich wieder sehen kann. Weil ich dich wieder sehen will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch werde ich weiter k\u00e4mpfen, weiter stehen. Ich werde nicht aufgeben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr dich! Ganz alleine f\u00fcr Dich! Und nur f\u00fcr dich werde ich all die unz\u00e4hligen D\u00e4monen, Monster und Gegner nieder strecken. Denn du gabst mir die m\u00e4chtigste Waffe. Die m\u00e4chtigste Waffe, die man sich nur vorstellen kann. Selbst in meinen k\u00fchnsten Tr\u00e4umen k\u00f6nnte ich mir keine m\u00e4chtigere, keine st\u00e4rkere und keine unbesiegbarere Waffe vorstellen. Du gabst es mir. Das Schwert der Liebe, das Schild der Hoffnung und die R\u00fcstung der Zuversicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Schwert, diese R\u00fcstung und dieses Schild sind die Waffen, die es mir erm\u00f6glichen den Kampf weiter zu f\u00fchren. Sie st\u00e4rken mich. Sie geben mir Kraft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe Angst und wei\u00df nicht, wie weit ich komme, noch wo ich hin muss. Doch die Kraft und St\u00e4rke, die du mir mit diesen Waffen \u00fcbertragen hast, erm\u00f6glichen es mir weiter zu k\u00e4mpfen. Sie erm\u00f6glichen es mir mich durch die endlosen Reihen von Gegnern zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zahl der Gegner, Monster und D\u00e4monen nimmt immer weiter zu. Mit jedem Schlag. Mit jedem Schlag den ich f\u00fchre. Mit jedem Schlag, mit dem ich eines dieser Viecher niederschlage, werden es immer mehr. Es werden immer mehr und mehr. Die Zahl ihrer Reihen nimmt zu. Sie werden mehr und mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch verl\u00e4sst mich die Angst. Ich wei\u00df nun wo mein Ziel liegt! Ich wei\u00df, wof\u00fcr ich k\u00e4mpfe! Du gibst mir die Kraft, die St\u00e4rke und den Mut. Ich fasse dein Schwert und Schild fester, ich sp\u00fcre deine R\u00fcstung an meinem Leib. Die Liebe des Schwertes, die Hoffnung des Schildes und die Zuversicht deiner R\u00fcstung durchstr\u00f6men mich. Die Angst verl\u00e4sst mich. Sie verl\u00e4sst mich, weil ich jetzt wei\u00df, wo ich hin gehe, wo ich hin will und muss. Ich wei\u00df, wof\u00fcr ich k\u00e4mpfe. Und dieses Wissen vertreibt meine Angst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Glieder werden stark. Sie werden von der Kraft der Liebe, Hoffnung und Zuversicht durchstr\u00f6mt. Deine Liebe, die Hoffnung und Zuversicht, welche du mir gibst, verschmelzen in mir zu der Kraft, die mich durchstr\u00f6mt. Welche mir die Macht gibt, die Gegner, Monster und D\u00e4monen, die mich von dir trennen, nieder zu strecken. Du gibst mir diese Macht. Diese St\u00e4rke ben\u00f6tige ich, um mich durch all ihre Reihen zu k\u00e4mpfen. Um letztendlich zu dir zu gelangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn deine Liebe zu mir, die Hoffnung die du mir durch deine Liebe gibst und die Zuversicht die mir durch deine Liebe und Hoffnung zuteil wird, verleihen mir die Kraft, die ich brauche, um Stand zu halten. Um weiter nach vorne zu kommen. Um weiter zu dir zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn ich wei\u00df, wenn ich weiter standhalte, bis die Zeit reif ist, wei\u00df ich, dass wir uns endlich wieder in den Armen halten k\u00f6nnen. Dann sind wir wieder vereint. Dann sind wir durch nichts mehr zu trennen. Dann kann nichts mehr zwischen uns stehen. Dann sind wir untrennbar vereint. Dann sind wir f\u00fcr immer vereint. Du und ich. Dann haben wir so viel Zeit und N\u00e4he, wie wir wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und diese Aussicht ist es, die mir die Kraft gibt. Meine Macht r\u00fchrt aus dieser Hoffnung und Zuversicht, die du mir durch deine Liebe gibst. Und diese Aussicht, dass wir irgendwann, wenn die Zeit reif daf\u00fcr ist, wir uns wieder in die Arme schlie\u00dfen k\u00f6nnen, ohne dass wir uns wieder verabschieden m\u00fcssen, diese Aussicht ist es, die mich mit der Gewissheit erf\u00fchlt, dass sich dieser Kampf gegen die Zeit lohnt. Und diese Gewissheit ist es, die mich unbesiegbar macht. Mag ich noch so schwach und m\u00fcde wirken, schaffen es die Geister, Monster und D\u00e4monen, welche uns die Zeit in den Weg stellt nicht, mich zu besiegen. Denn nur ein einziger Gedanke, eine einzelne Erinnerung an dich befl\u00fcgeln mich zu neuen Krafttaten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wei\u00df nun, dass dieser Kampf sich lohnt. Doch wei\u00df ich auch, dass ich noch viele Niederlagen erleiden werde und viele Male kurz vor der Vernichtung stehen werde. Das Wissen um dich und dass wir irgendwann vereint sein werden, gibt mir die Kraft, solange zu k\u00e4mpfen und aller Unbill zu trotzen, wie es n\u00f6tig sein sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn sind es nicht alle Entbehrungen wert, auf sich genommen zu werden, wenn man wei\u00df, dass am Ende eine Person auf einen wartet die einen liebt und das gleiche auch ertragen muss \u2013 und will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wird sicher nicht leicht werden, doch wir k\u00f6nnen es schaffen und wenn Gott es will, wird alles gut. Und was braucht man mehr als diese Gewissheit und die Liebe eines anderen Menschen um gl\u00fccklich zu werden. Auch wenn man darauf warten muss. Doch k\u00f6nnen wir hoffen, dass unser Gl\u00fcck dadurch nur noch viel gr\u00f6\u00dfer werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<\/p>\n<div class='wp_likes' id='wp_likes_post-210'><a class='like' href=\"javascript:wp_likes.like(210);\" title='' ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/weilicheskann.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/like_great.gif\" alt='' border='0'\/><\/a><span class='text'>Be the first to like.<\/span><\/p>\n<div class='like' ><a href=\"javascript:wp_likes.like(210);\"><\/a><\/div>\n<div class='unlike' ><a href=\"javascript:wp_likes.unlike(210);\">Unlike<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist dunkel. Es ist kalt. Ich wei\u00df nicht, wo ich bin. Wei\u00df nicht, wo ich herkomme. Wei\u00df nicht, wo ich hin will. Ich wei\u00df es nicht. Nicht, was ich bin, nicht, wo ich bin, noch wohin ich muss. Es zieht. Es zerrt. Es schmerzt. Was kann ich tun? 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