Weil ich es kann …

…und was mir gerade einfällt…

Ein paar Momente des Glücks

Written By: OhneWorte - Sep• 12•11

Blitze zuckten – taghell durch die dunkle Nacht. Der Regen peitscht unaufhörlich durch das offene Fenster und brachte die Kühle des Sturms in einen Raum voller Leere.

Tropfen für Tropfen begann er den Raum zu füllen. Nur so, war es ihm möglich, die Leere zu bekämpfen.

Wie von Sinnen tobte und wütete es draußen vor der Tür. Es schien als wollte jemand die Welt untergehen lassen.

War dies mittlerweile schon nötig? Nötig, damit er überhaupt noch etwas spürte? Spürte er nur noch so, dass er noch am Leben war? War all dies nun schön nötig?

Donner grollte durch die dunklen Gassen – einer vergessenen Welt. Donner, so laut und klar und deutlich, dass alles bis auf die Grundfesten des Seins erschüttert wurde.
Donner grollte, Blitze zuckten, Regen peitschte durch eine liebevoll erschaffene Landschaft. Eine Landschaft geschaffen um zerstört zu werden.

Das füllen der vollständigen Leere war nur noch ein Statist. Ein Statist in einem Schauspiel, welches vollkommen dazu gedacht war, seine Leere zu füllen.
Äonen hatte er damit verdacht, diese Welt zu schaffen. Seine ganze Liebe, welche er nicht in der Lage war jemandem zu schenken floss in sie hinein. Nur so war es ihm möglich, sich an seinem Sein fest zu klammern.

Diese Welt war alles für ihn, alles was er zu fühlen im Stande war.
Und genau deshalb musste er sie nun zerstören.

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